Westvärmland
Die Landschaft in Värmland gleicht einem Miniaturmodell Schwedens: Berge im Norden und eine offene und bäuerlich kultivierte Landschaft, je weiter man in den Süden gelangt.
Gerade mit dieser Gegensätzlichkeit der Natur - dem Bergigen, Dunklen und Tiefen einerseits und dem Offenen, Freundlichen und Kultivierten andererseits, hat man seit jeher versucht, die Seele des Värmländers zu erklären.
Zum Ausdruck kommt diese in einer melancholisch-stimmungsvollen Literatur und Musik.
Insbesondere Westvärmland hat eine außergewöhnliche Natur- und Kulturvielfalt zu bieten.
Allgegenwärtig sind die vom Wasser dominierten Landschaften. Endlos ziehen sich große und kleine Seen und Flüsse durch eine der wasserreichsten und faszinierendsten Regionen Schwedens.
Am schönsten erleben Sie deshalb hier die Natur und die Ruhe, indem Sie sich lautlos mit dem Kanu gleitend auf dem Wasser bewegen.
Kultur
Neben einer großartigen Natur kann Westvärmland mit einer spannenden Geschichte und einer vielfältigen Kultur aufwarten. Beliebte Sehenswürdigkeiten und lohnende Ausflugsziele sind beispielsweise:
Das Fahrzeugmuseum in Arvika, in dem es u.a. jede Menge chromblitzender Oldtimer zu bewundern gibt.
Das einwöchige Sommerfest Gammelvala in Brunskog. Einmal im Jahr werden die Uhren um hundert Jahre zurückgedreht und Lebensstil und Arbeitsweisen vergangener Tage vorgeführt. Etwa 40 alte Handwerkstechniken sind hier zu sehen: ein Kohlenmeiler wird entzündet, Teer gewonnen, Flachs aufbereitet, gesponnen, gewebt. Holzschindeln hergestellt und vieles mehr.
Das Rackstadmuseum. Das Museum stellt die Werke der "Racken-Gruppe" aus, die sich um die Jahrhundertwende am Racken-See ansiedelte und hier malend und bildhauerisch tätig war. Zu den Künstlern zählten einige der bekanntesten schwedischen Nationalromantiker.