Värmland

Die Landschaft in Värmland gleicht einem Miniaturmodell Schwedens: Berge im Norden und eine offene und bäuerlich kultivierte Landschaft, je weiter man in den Süden gelangt. Am dichtesten besiedelt ist die Gegend um Schwedens und Westeuropas größtem Binnensee, dem Vänern. An seinen Ufern befindet sich auch die lebendige Provinzhauptstadt Karlstad.

Värmland, vor allem der westliche Teil der Provinz, wird vom Wasser dominiert. Endlos ziehen sich große und kleine Seen und Flüsse durch eine der faszinierendsten Regionen Schwedens. Nicht von ungefähr erlebt man diese Landschaft am intensivsten, indem man sich lautlos, mit dem Kanu gleitend auf dem Wasser bewegt.

Was geht

Neben einer großartigen Natur als Hauptattraktion kann Värmland mit einer vielfältigen Kultur aufwarten. Während der Sommerzeit werden über die ganze Provinz verteilt Kultur- und Musikfestivals veranstaltet. Eines der bekanntesten ist das „Arvika Hamnfest“ (Hafenfest) Anfang August, auf dem sich jedes Jahr größere und kleinere Sterne der skandinavischen Popmusik ein Stelldichein geben und ihr Publikum begeistern. Anhänger des alternativen Lebensstils finden im Juli auf dem NO MIND FESTIVAL in Ängsbacka eine Vielzahl an Workshops und Möglichkeiten in entspannter Atmosphäre Gleichgesinnte zu treffen.

Beliebte Sehenswürdigkeiten und lohnende Ausflugsziele sind, neben den vielen kleineren historischen Gehöften und Herrensitzen, der Selma Lagerlöf Gedächtnishof Mårbacka, die berühmte Leinenweberei in Klässbol oder das Rackstad-Museum in Arvika.

Wer sich für historische Handwerkskunst interessiert, begibt sich Ende Juli auf das Sommerfest Gammelvala in Brunskog. Über eine Woche lang werden hier einmal im Jahr die Uhren um hundert Jahre zurückgedreht und Lebensstil und Arbeitsweisen vergangener Tage vorgeführt. Etwa 40 alte Handwerkstechniken sind hier zu sehen. Ein Kohlenmeiler wird entzündet, Teer gewonnen, Flachs aufbereitet, gesponnen, gewebt, Holzschindeln hergestellt und vieles mehr.

Menü schließen